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Montag, 28. September 2020

Kardinal Zen: "Was für ein Desaster!"

Kardinal Zen (88), emeritierter Erzbischof von Hongkong, reiste diesen Monat zum Vatikan, um wenigstens kurz Papst Franziskus zu sprechen. Die Behörden in Hongkong hatten ihm 120 Stunden für seinen Aufenthalt in Rom gewährt. Von Franziskus gab es für den Kardinal nicht einmal einen Gruß.

Sehr deutlich erwähnte Kardinal Zen auch das noch immer geheime Abkommen zwischen Peking und dem Heiligen Stuhl. Es sei unvorstellbar, daß dieses Abkommen geheim geblieben sei. „Der Gedanke, mit Peking Vereinbarungen zu treffen, ist Wahnsinn. (…) Die Kirche nimmt keine Befehle von Regierungen entgegen, und das gilt überall.“

mehr dazu auf kath.net  


Mittwoch, 1. Juli 2020

Chinas Regierung entfernte 500 Kreuze von Kirchen seit April


Nach einem Bericht von kath.net hat die chinesische Regierung seit April (also in ca. drei Monaten) rd. 500 Kreuze von Kirchen entfernen lassen. Seit dem  Oktober  2018 seien in China in zahlreichen Provinzen tausende Kreuze niedergerissen worden.
China Aid berichtet regelmäßig detailliert über solche Entfernungen von  Kreuzen und auch Razzien in Kirchen, zum Beispiel in diesem Video (Dauer 11 Sek.)

Mitunter werden von chinesischen Behörden auch Kirchen komplett niedergerissen.

Freitag, 3. April 2020

Das Verschwinden von Regimekritikern in China



"Ein Student in China ist verschwunden, nachdem er die regierende Kommunistische Partei des Landes öffentlich zur Abtretung der Macht aufgefordert hatte" schreibt die Epoch Times am 2.4.2020.

aus dem gleichen Artikel:

"Kürzlich verschwand bereits der chinesische Wirtschaftsführer Ren Zhiqiang nachdem er die Reaktion des Regimes auf den Ausbruch kritisiert und zur Redefreiheit aufgerufen hatte."

und noch mehr:

Anfang dieses Monats verbrachte auch ein chinesischer Grundschullehrer zehn Tage in Haft und verlor seine Zulassung als Lehrer, weil er die von den Beamten angegebenen Todeszahlen infrage gestellt hatte.

Quelle und mehr dazu hier.
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Am Wahrheitsgehalt solcher Meldungen kann es keine Zweifel geben. Auch Bernhard Wilden verschwand kurz vor seinem Tod in China für sechs Tage, vermutlich im Arrest der chinesischen Behörden:

Bernhard Wilden schrieb fast täglich eine E-Mail an seine Eltern in Deutschland. 
Im Dezember 2006 trat eine ungewöhnliche e-Mail-Pause ein. 
Am 14.12. schrieb er wie üblich eine e-Mail. Sie war kurz, belanglos und bestand aus zwei Zeilen.
Danach folgte ein Pause von sechs Tagen, und das war ungewöhnlich. Seit Bernhard in China war, gab es keine so lange Zeit, in der er sich nicht gemeldet hatte.
Dann kam die nächste Nachricht am 20.12.2006, die mich sehr erschreckte.

Zwei Tage danach verlor Bernhard sein Leben in Peking.

mehr dazu hier.  

Donnerstag, 9. Januar 2020

Kardinal Zen: "In China wird die Kirche getötet"


Der chinesische Kardinal Zen hat sich in einem Schreiben an alle Kardinäle gewandt: „In China wird die Kirche getötet.“ Er fragt, warum das Abkommen des Vatikans mit dem kommunistischen Regime geheim sei. Kardinal Zen vermutet, daß das Abkommen genau das Dokument sei, das zu unterzeichnen sich Papst Benedikt  geweigert hat.

Eigene Beobachtungen des Autors hier bestätigen durchaus die Meinung von Kardinal Zen.

mehr dazu auf katholisches.info

UPDATE:
Auch kath.net bringt am 10.1.2020 dazu einen ausführlichen Artikel:
Starker Anstieg der Christenverfolgung nach Vatikanabkommen?

Samstag, 7. Dezember 2019

Chinesischer Staatsbischof: Loyalität zum Staat soll größer sein als Treue zum Glauben

Das Klima für die chinesischen Katholiken ist seit dem  „Geheimabkommen“ von Papst Franziskus mit dem chinesischen Regime rauher geworden.  

Der chinesische Bischof JohnFang Xingyao, der 1994 von der chinesischen Regierung zum Bischof ernannt wurde, äußerte jetzt seine Meinung, daß die Loyalität zum Staat vor der Treue zum Glauben stehen müsse.

Personen unter 18 Jahren dürfen kein Kirchengebäude mehr betreten und für Ordenspersonal wurden die Lebensbedingungen durch den Staat erschwert.

mehr dazu auf http://www.kath.net

Sonntag, 24. November 2019

China zensiert den Kauf christlicher Literatur

In China wurden Käufer von christlicher Literatur und anderen christlichen Materialien aufgespürt. Die Besitzerin eines Ladens für christliche Literatur wurde inhaftiert.

In Guangzhou kamen rd. ein Dutzend Beamte in eine Kirche und beschlagnahmten einige Bücher. Später setzten sie den Vermieter und die Hausverwaltung der Kirche unter Druck, den Mietvertrag zu kündigen. (Das ist ein häufiges Vorgehen).

mehr dazu unter