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Donnerstag, 12. Mai 2022

Kardinal Zen festgenommen, offenbar stundenlang verhört

 Auch vor dem 90-jährigen chinesischen romtreuen Kardinal Zen macht die chinesische Staatsmacht nicht halt. Der  Kardinal wurde von der Polizei festgenommen, offenbar stundenlang verhört und schließlich gegen Kaution freigelassen.

mehr dazu auf kath.net

und noch mehr dazu auf katholisches.info

Samstag, 17. Juli 2021

Elite-Student in China im Gefängnis gefoltert

Weiyu Wang,  ein ehemaliger Student der Tsinghua-Universität in Peking, wurde im August 2002 von Sicherheitsbeamten auf offener Straße in China entführt. "Sie schlugen mir die Brille vom Gesicht und traten auf meinen Kopf. Diese Gewalttätigkeit überraschte die Passanten."

Wang war sechs Monate lang in Haft und wurde gefoltert, bis er in ein Haftzentrum in Peking verlegt wurde. Nch 14 Jahren Verfolgung floh er aus China in die USA. 

Mehr dazu, einschließlich Video hier.



Mittwoch, 28. März 2018

Bis vor kurzem noch unvorstellbar:Papst Franziskus verlangt Rücktritt eines romtreuen Bischofs


Bis vor kurzem noch unvorstellbar und jetzt unglaublich, wie Papst Franziskus Porzellan zerschlägt: Er verlangt den Rücktritt des romtreuen Bischofs Guo Xijin, um einem regimehörigen Bischof Platz zu machen. Bischof Guo Xijin ist von der Polizei der Volksrepublik China verhaftet worden, weil er sich als rechtmäßiger und romtreuer Bischof geweigert habe, während der Ostertage mit dem unrechtmäßigen regimehörigen Zhan Silu zu konzelebrieren.

Bereits im Vorjahr war er kurz vor Ostern für 20 Tage in Haft gehalten worden.

mehr dazu auf katholisches.info

Zusatzinformation: Anders als im Vorjahr wurde Bischof Guo Xijin nur kurz festgehalten und wieder freigelassen.  Mehr Informationen auf katholisches.info


Dienstag, 23. Januar 2018

Zehnstündiger Arrest in Polizeirevier für Teilnahme an Weihnachtsfeier

Der Christ Lou Yuanqi verbrachte am Weihnachtstag zehn Stunden Arrest in einem Polizeirevier, nachdem er in der Nacht zuvor an einer Weihnachtsfeier teilgenommen hatte.
mehr dazu auf China Aid

Dienstag, 11. April 2017

Chinesischer Untergrundbischof seit fünf Tagen verschwunden

Der katholische Untergrundbischof Guo der Diözese Mindong ist seit fünf Tagen verschwunden. Die Regierung weigert sich anzugeben, wo er sich befindet. Die Gläubigen gehen davon aus, daß er einer Gehirnwäsche unterzogen werden soll, um sich der regierungshörigen Patriotischen Vereinigung zu unterwerfen.

mehr dazu und Quelle: katholisches.info

Montag, 31. Oktober 2016

Christen werden von chinesischer Polizei brutal geschlagen

Offenbar wird manchmal brutal gegen Christen von der chinesischen Polizei vorgegangen. In der Provinz Henan wurden am 25. September 2016 mehr als 20 Gläubige von Beamten des Public Security Bureau geschlagen.
Quelle: China Aid

Polizei stürmt Hauskirchenversammlung in Peking


Die chinesische Polizei stürmte am  7. Oktober 2016 eine Hauskirchenversammlung der Shengai Fellowship Family Church in Peking. Mehr als dreißig Beamte tauchten auf und beendeten die Versammlung.

Man glaubt, daß die beabsichtigte Anwesenheit von ausländischen Reportern der Grund dafür war. 

Quelle: China Aid

Samstag, 7. November 2015

Hausdurchsuchung bei einem christlichen Journalisten in China

Bei dem Christ und ehemaligen Journalist Zan Aizong, der öffentlich über den massenhaften Abriß von Kreuzen auf Kirchen in Zhejiang schrieb, wurde Anfang November wegen des Verdachts der „Untergrabung des Staates“ eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Er wurde verhört, und es wurden sein Computer und sein Mobiltelefon beschlagnahmt.
Quelle: South China Morning Post (via China Aid)

Donnerstag, 10. September 2015

Zhejiang: Zwei Diakone festgenommen und verhört

Chinesische Beamte haben letzten Mittwoch zwei Diakone festgenommen und verhört, nachdem die beiden Tage zuvor wieder Kreuze an Kirchen errichtet worden waren, welche die chinesischen Behörden entfernt hatten. Über einen der Diakone gibt es keine genauen Angaben, der andere wurde fünf Tage lang festgehalten, nachdem fünf oder sechs Beamten in sein Haus eingedrungen waren und ihn verhaftet hatten. 
Insgesamt haben die Behörden nun innerhalb der letzten zwei Wochen 14 Menschen festgenommen, darunter Pastoren, Kirchenälteste und Rechtsanwälte.
Quelle: Chinaaid

Donnerstag, 27. August 2015

Zwei Hauskirchenmitglieder zwangsweise auf der Straße verhaftet

Ende Juli 2015 wurden in der chinesischen Provinz Guiyang  eine Diakonin und ihr Ehemann zwangsweise in die örtliche Polizeistation gebracht. Dabei wurde die Frau von der Polizei nach dem Verlassen ihres Fahrzeugs außerhalb des Kirchengrundstücks ergriffen, und kurz darauf wurde ihr Mann in der Nähe seines Hauses festgenommen. Sie wurden beschuldigt, illegale Geschäfte zu betreiben. Später am Abend kamen Beamte des Public Security Bureaus in das Haus des Paares und beschlagnahmten Computer und einen USB-Stick.

Während der Ehemann nach Verhör über zwei Tage entlassen wurde, wurde Anklage gegen die Frau erhoben. Die Frau ist immer noch in Haft, und es wird ihr nicht erlaubt, Kontakt mit ihrer Familie aufzunehmen.
Quelle: China-Aid

Sonntag, 5. Juli 2015

Kirchenmitglied in der Provinz Sichuan nach Sonntagsgottesdienst verhaftet

Die Polizei in der chinesischen Provinz  Sichuan nahm nach dem Sonntagsgottesdienst der Langzhong Hauskirche am 14. Juni 2015 auf dem Nachhauseweg das Kirchenmitglied  Luo Guangwu für zehn Tage in Polizeigewahrsam in die Polizeistation Hexi. Zwei weitere Mitglieder der Gemeinde wurden für eine Woche zuvor für ein paar Stunden festgenommen worden. Nach dem Verhör waren sie freigelassen worden.

Luos Frau fragte die Polizei telefonisch, warum ihr Mann festgehalten werde, aber sie erhielt nur die Auskunft: „Sie werden bald genug wissen." Später wurde ihr mitgeteilt, ihr Mann habe an „illegalen Aktivitäten“ teilgenommen.

Die Verfolgung der Langzhong Hauskirche geht bis in das Jahr 2011 zurück. Immer wieder werden Christen für mehrere Stunde oder Tage in Polizeigewahrsam genommen und verhört.
Den Originalartikel mit einem Foto von Luo Guangwu finden Sie hier.

Dienstag, 16. Juni 2015

Ehefrau von chinesischem Pastor von Polizisten angegriffen

Chinesische Polizisten wenden mitunter grundlos Gewalt an. An der folgenden kleinen Begebenheit kann kaum ein Zweifel bestehen.

Während der Abwesenheit ihres Ehemannes, Pastor Wang Zhongliang, drangen am 27. Mai 2015 zwei Polizeibeamte gewaltsam in das Haus seiner Frau ein, um es zu durchsuchen. Als sie nach einem Durchsuchungsbefehl fragte, wurde sie von einem der Polizisten geschlagen. Je mehr sie um Hilfe rief, umso mehr wurde sie geschlagen. Schließlich wurde sie auf das Bett gestoßen und ihr Mund, ihre Hände und Füße wurden mit Klebeband verklebt. Die Namen der beiden Polizisten seien Zhang and Su, und Su zeichnete die Mißhandlung auf Video auf.

Schließlich kam ihr ein Nachbar zu Hilfe. Dann wurde sie zur Polizeiwache gebracht und die beiden leugneten, sie geschlagen zu haben.

Ein Journalist von China Aid nahm Kontakt mit der örtlichen Polizeiwache auf. Ihm wurde gesagt, er solle sich an eine „höhere Instanz“ wenden, um Informationen zu diesem Fall zu erhalten.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht auf China Aid.