Seiten

Posts mit dem Label Untergrundkirche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Untergrundkirche werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 15. Dezember 2018

Franziskus in Rom unterwirft sich dem kommunistischen Regime

Papst Franziskus hat die  Exkommunikation von sieben Bischöfen aufgehoben, deren  Weihe ohne Zustimmung aus Rom von der kommunistischen Staatsführung angeordnet worden war. Doch nicht nur das: Zwei legitime Bischöfe müssen sich nun den regimehörigen Bischöfen unterordnen. Dies sind Folgen einer Vereinbarung des Vatikans mit dem kommunistischen China, deren Inhalt nicht bekannt ist („Geheimabkommen“).

Kardinal Zen sprach bereits vor der Unterzeichnung davon, daß der Vatikan mit dem Abkommen die romtreue Untergrundkirche dem Regime ausliefere.

mehr dazu auf katholisches.info

Samstag, 17. November 2018

Kardinal Zen sieht die Untergrundkirche Chinas in Not

Der chinesische Kardinal Zen sieht seit der Unterzeichnung des Abkommens  Vatikan-China die Untergrundkirche in Not. Die chinesischen Behörden wollen die Priester der Untergrundkirche zwingen, der Patriotischen Vereinigung Chinas beizutreten. Die Behörden hätten Geld der Priester beschlagnahmt, Priester verhaftet und hingerichtet, so Kardinal Zen. Die Hauptschuld sieht er bei den Beratern des Papstes.


Montag, 12. November 2018

Auch nach dem Abkommen Vatikan-China hat sich nicht viel geändert


Am 22. September 2018 hat der Vatikan mit der Volksrepublik China ein Abkommen unterzeichnet. Der Inhalt blieb geheim.

Dieses Abkommen wurde gegen der erklärten Willen von Kardinal Zen getroffen, der unermüdlich und kraftvoll für die chinesische Untergrundkirche spricht. Kardinal Zen: „Ich werde zu diesem Verrat nicht schweigen!“

Doch nach dem Abkommen hat sich nichts wesentliches verändert. In der letzten Woche wurde in der Volksrepublik China  der Untergrundbischof  Shao Zhumin verhaftet.
Ausführliche Informationen dazu auf katholisches.info


Dienstag, 20. Februar 2018

Papst Franziskus sagt Ja zum Abkommen mit der VR China - die Untergrundkirche empfindet es wie einen Dolchstoß

Im Vatikan bastelt jemand an einer globalen, politischen Strategie. In diesem Spiel ist die Volksrepublik China eine wichtige Schachfigur, die katholische Untergrundkirche dagegen nur ein Bauernopfer. Papst Franziskus gab bereits in 2016 der regimenahen Asia Times ein Interview und schmeichelte darin den Herren in Peking und schwieg zur Christenverfolgung, so wie er insgesamt alle kritischen Aspekte, beispielsweise die Menschenrechte, ausklammerte.


Samstag, 27. Januar 2018

Kardinal Zen: Die chinesische Untergrundkirche wird widerstehen

Mindestens zwei romtreue, rechtmäßige Bischöfe wurden von Papst Franziskus im Januar zum Rücktritt aufgefordert wurden, um exkommunizierten, regimehörigen Bischöfen Platz zu machen. Dies wurde von Chinas Katholiken mit Enttäuschung und Entsetzen aufgenommen.

Franziskus bemüht sich, dem chinesischen Regime zu schmeicheln; die Untergrundkirche traut dem kommunistischen Regime aber nicht. Kardinal Zen, ihr inoffizieller Sprecher, gehört zu den schärfsten Kritikern der neuen Ostpolitik. Der sieht die Gefahr, daß sich Rom ohne wirkliche Gegenleistung an das Regime verkauft und dadurch die Untergrundkirche ans Messer liefert.

mehr dazu auf katholisches.info

s. dazu auch: Vatikan will staatstreue Bischöfe in China anerkennen, auf kath.net



Samstag, 11. November 2017

Gedenkmesse in Hongkong für einen Priester, der unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen war

In der Kirche St. Jude in Hongkong fand gestern abend die Gedenkmesse zum zweiten Todestag des Untergrundpriesters Wei Heping statt. Dieser Priester war am 8. November 2016 im Alter von 41 Jahren in China unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenSeine Leiche wurde nahe der Stadt Taiyuan (Shanxi) aus dem Fluß Ren geboren.  Die Polizei sprach von Selbstmord, verweigerte aber eine von der Familie geforderte Autopsie.
Die Predigt hielt der emeritierte Bischof von Hong Kong, Kardinal Zen. 

Samstag, 1. Juli 2017

Erneut Untergrundbischof in China verschwunden

Der katholische Untergrundbischof Peter Shao Zhumin ist nach einem Termin im Mai dieses Jahres bei der chinesischen Religionsbehörde nicht mehr nachhause zurückgekehrt. Der Vatikan hatte seine „schwere Sorge“ darüber ausgedrückt, doch der Sprecher des chinesischen Außenministeriums lehnte eine Einmischung des Vatikans ab und wollte keine Auskunft über den Aufenthalt des Bischofs geben.

Quelle und mehr dazu: kath.net

Dienstag, 11. April 2017

Chinesischer Untergrundbischof seit fünf Tagen verschwunden

Der katholische Untergrundbischof Guo der Diözese Mindong ist seit fünf Tagen verschwunden. Die Regierung weigert sich anzugeben, wo er sich befindet. Die Gläubigen gehen davon aus, daß er einer Gehirnwäsche unterzogen werden soll, um sich der regierungshörigen Patriotischen Vereinigung zu unterwerfen.

mehr dazu und Quelle: katholisches.info

Sonntag, 18. Dezember 2016

Die chinesische Regierung bereitet eine Nationalversammlung der Katholiken vor

Ende Dezember findet in China die Nationalversammlung der chinesischen Katholiken statt, eine Versammlung der offiziell von der chinesischen Regierung anerkannten Bischöfe und der Vertreter der (staatlichen) Patriotischen Vereinigung. Nicht vertreten sind die Bischöfe, die man bisher romtreu nannte und die katholische Untergrundkirche.

Priester der Untergrundkirche, die sich weigern, der Patriotischen Vereinigung beizutreten und deshalb verfolgt werden, sind befremdet über das Schweigen des Vatikans zu dieser Sache.  Die Priester erinnern daran, daß Papst Benedikt XVI. im Jahr 2007 in seinem Brief an die chinesischen Katholiken die Patriotische Vereinigung als unvereinbar mit der katholischen Lehre verurteilte. 

Papst Franziskus schweigt jedoch dazu.
mehr dazu auf katholisches.info

Freitag, 2. September 2016

Besorgnis über den China-Kurs von Papst Franziskus

Der chinesische Kardinal Zen und Chinas Untergrundkatholiken sind besorgt über  die China-Politik  von Papst Franziskus. Während Papst Benedikt die romtreuen Untergrundchristen gestärkt und die Patriotische Vereinigung (Staatschristentum) verurteilt hatte, schweigt Papst Franziskus, um nicht zu sagen, daß er einem Schmusekurs mit der chinesischen kommunistischen Regierung nicht abgeneigt ist. 

Der Vatikanist Sandro Magister schrieb von einem „Frühling“ in den diplomatischen Beziehungen zwischen dem Vatikan und Peking, aber einem „Winter“ für die Kirche in China.

Die Hintergründe dazu finden Sie auf katholisches.info

Sonntag, 7. Februar 2016

Papst Franziskus schmeichelt Pekinger Kommunisten und schweigt zur Christenverfolgung

Papst Franziskus gewährte Anfang Februar 2016 der Internet-Tageszeitung Asia Times, die dem kommunistischen Regime Chinas nahesteht, ein Interview. Dabei erwähnte er mit keinem Wort die Millionen von Opfern der Volksrepublik Chinas, unter denen sich auch Abertausende von Christen befinden.

Gleich nach seiner Wahl baten Chinas Untergrundkatholiken den jetzigen Papst, daß er keine Kompromisse mit dem Pekinger Regime eingehen möge. Sie hofften, daß er sich der Untergrundkirche annimmt, die seit Jahrzehnten verfolgt wird.
Diese Bitte scheint beim Papst nicht auf viel Gehör gestoßen zu sein.

Das Interview, in dem der Papst Lobeshymnen auf China anstimmt, findet sich hier (in Englisch).

Bitte lesen Sie  mehr dazu auf katholisches.info

Samstag, 31. Oktober 2015

Gläubige in PEKING im Distrikt HAIDIAN in Untersuchungshaft

Bereits im letzten Beitrag (vom 30. Oktober 2015) wurde über diesen Vorfall berichtet. Er spielte sich in Peking im Distrikt Haidian ab. Während einer Zusammenkunft am Sonntag wurden vier Mitglieder der Shouwang Kirche, die bereits seit 2011 verfolgt wird, in Untersuchungshaft genommen.

Nachdem die Behörden beharrlich die Vermieter von Räumen an die Kirchenmitglieder unter Druck gesetzt hatten, hielt die Kirche ihre Versammlungen im Freien ab, am häufigsten im Haidian Park, und auch hier wurden Kirchenmitglieder verhört. Der Pastor Jin Tianming unterlag seit 2011 einer 24-stündigen Überwachung.

Quelle: China Aid

Freitag, 30. Oktober 2015

Vier Mitglieder einer Untergrundkirche in Peking in Arrest genommen

In Peking wurden Ende Oktober vier Mitglieder einer Untergrundkirche für zehn Tage in Arrest genommen, als sie in der Öffentlichkeit einen Gottesdienst abhielten und die Rückgabe des Eigentums ihrer Kirche  forderten.  Schon seit einigen Jahren wird die Shouwang Kirche, die relativ groß ist und etwa 1000 Mitglieder hat, schikaniert, und ihr Gründer Jin Tianming ist unter Hausarrest.

Xu Yonghai, Pastor einer christlichen Hauskirche in Peking, sagte zu Voice of America, daß die chinesischen Behörden den Druck auf Hauskirchen erhöht haben.

Die sogenannten „Hauskirchen“ sind von Chinesen ohne staatliche Kontrolle. Weil sie oft keine Kirche für ihre Gottesdienste haben, treffen sie sich dazu in Privathäusern, daher der Name „Hauskirche“.

Samstag, 28. März 2015

Zwei Untergrundpriester von der chinesischen Regierung verschleppt

Die chinesische Polizei verschleppte am 23. März 2015 zwei katholische Untergrundpriester in der Stadt Mudanjiang (Provinz Heilongjiang) und brachte sie an einen unbekannten Ort.

Häufig sind die Untergrundkirchen den Behörden bekannt und sie werden geduldet, dennoch oft argwöhnisch beobachtet.

Es heißt, daß der Heilige Stuhl in Rom den Dialog mit der Volksrepublik China wieder aufnehmen möchte, wobei man die KP China in Rom nicht richtig einschätzt. Man wertet die Festnahme der beiden Untergrundpriester als Signal an Rom, daß man die Untergrundkirche jederzeit im Griff habe.
Ausführliche Informationen dazu auf katholisches.info 

Mittwoch, 25. Februar 2015

Keine Informationen durch chinesische Regierung über verschwundene inhaftierte Bischöfe

Immer wieder werden Untergrundbischöfe in China in Haft genommen. Bei manchen von ihnen fehlt jede Information über ihr weiteres Schicksal, so über Bischof Su, der im Oktober 1997 zum siebten Mal inhaftiert wurde. Ebenso wurde Bischof Shi im April 2003 erneut verhaftet, nachdem er zuvor bereits insgesamt 50 Jahre seines Lebens in Haft verbracht hatte.

Der chinesische Kardinal Joseph Zen forderte von der chinesischen Regierung Aufklärung über das Schicksal dieser Bischöfe. Kardinal Zen und Hongkonger Katholiken gedachten auch der Bischöfe, die in chinesischer Haft bereits verstorben sind.

Der ausführliche Artikel dazu auf kath.net ist hier zu finden.

Montag, 16. Februar 2015

Folter, Hinrichtung, Spurenverwischung, schnelle Einäscherung durch Behörden – Das Schicksal der Untergrundbischöfe

Der katholische Untergrundbischof Cosmas Shi Enxiang verbrachte wegen seiner Treue zu Rom 54 von 93 Lebensjahren in Haft. Seit April 2001 fehlte auch jede Spur von ihm. Vor kurzem verbreitete sich die Nachricht von seinem Tod. Seine Leiche wurde den Familienangehörigen nicht übergeben. Es wird vermutet, daß sie vom Staat bereits heimlich eingeäschert wurde.

Bereits in der Vergangenheit sind Untergrundbischöfe nach mehreren Jahren der Haft im Gefängnis gestorben. Sie wurden von den Behörden sofort eingeäschert; die Familien konnten keine Autopsie durchführen lassen. 

Die Leichname von anderen Bischöfen wiesen Spuren von Folter auf. Tausende von Katholiken forderten damals in einem Fall öffentlich die Einleitung einer Untersuchung über die Todesumstände und die Bestrafung der Verantwortlichen. Seither gehen Angehörige davon aus, daß – wie wohl auch im Falle von Bischof Enxiang – die schnelle Einäscherung der Leichen Spuren von Folter und der Todesursache beseitigen sollen.

Der sehr ausführliche Original-Artikel ist zu lesen auf katholisches.info

Dienstag, 3. Februar 2015

Chinesischer Untergrundbischof im Alter von 94 Jahren in Haft gestorben

Wie das katholische Nachrichtenportal kath.net heute berichtet, ist ein chinesischer Untergrundbischof mit 94 Jahren in Haft gestorben.

Bischof Cosmas Shi Enxiang wurde in China wiederholt inhaftiert oder in Lager verbracht. Sein „Vergehen“ dafür war wohl nur, daß er 1982 im Geheimen zum katholischen Bischof geweiht worden war und sich der Untergrundkirche in Gemeinschaft mit dem Papst zugehörig fühlte. Mehr dazu ist zu lesen auf kath.net, wo auch ein kleines Foto des nun verstorbenen Bischofs 
zu sehen ist.

Foto: Frömmigkeit von chinesischen Untergrundchristen

Samstag, 17. Januar 2015

Razzia auf Hauskirche in der Nähe von Peking im Januar 2015

Der Originalbericht datiert vom 15. Januar 2015:
Die Shunyi District Guoshulin Kirche, in der Dutzende von Christen wohnen, die in Peking ihrer Arbeit nachgehen, hielt am Sonntag eine Bibelstunde ab. Es waren etwa 27 Personen anwesend, als über zehn Beamte der Polizeistation Gaoliying die Versammlung auflösen und Anwesende in Gewahrsam nahmen für ein Verhör. Die Polizei beschlagnahmte auch Bibeln und Gesangbücher.

Der Leiter dieser Polizeistation ist Li Jincheng, der die Gemeinde auch im letzten Jahr überfallen hatte. Es wurde den Gläubigen verboten, sich wieder zu versammeln und einer der Gläubigen sagte, daß die Christen am Sonntag um 22.30 Uhr aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurden.

Die Polizei hatte schon lange die Guoshulin Kirche verfolgt und verlangt, daß die Gläubigen eine Kirche besuchen, die von der Regierung genehmigt ist. Die Kirchenmitglieder weigern sich jedoch, eine Drei-Selbst-Kirche zu besuchen.
Bereits am 21. Juli 2014 wurde die Kirche von einem Büro für religiöse Angelegenheiten und von der Polizeistation Gaoliying und anderen Behörden durchsucht.

Davor, im Oktober 2013, wurde eine Versammlung von 25 Gläubigen von mehr als 20 Polizeibeamten aus Gaoliying gesprengt. Diese zerstörten Einrichtungen am Versammlungsort und beschlagnahmten eine größere Zahl von Bibeln.

Hier finden Sie den Originalbericht.

Freitag, 12. Dezember 2014

Lage für Christen in China weiterhin kritisch

Die folgende Mitteilungen ist etwas älter, aber an solchen Situationen hat sich bis heute nichts verändert.

Anfang Oktober 2013 wurden zwei chinesische Untergrundpriester verhaftet, weil sie jungen Erwachsenen Katechismusunterricht erteilt hatten. Es heißt, nichts habe sich mit der zeitgleichen Tagung des Dritten Plenums der Kommunistischen Partei Chinas geändert, bei der „nie dagewesene Reformen“ angekündigt worden seien. Die Lage sei immer die gleiche und sehr kritisch: verhaftete Untergrundpriester und Verbot von Glaubenstreffen sowie die Verhaftung von Bischöfen, die seit Jahren verschwunden sind und einiges mehr.

Lesen Sie mehr dazu auf  katholisches.info.  

Samstag, 22. November 2014

Katholischer Untergrundbischof unter Auflagen freigelassen

Der romtreue Bischof Peng Weizhao gehört der verfolgten katholischen Untergrundkirche in der kommunistischen Volksrepublik China an und war am 30. Mai dieses Jahres verhaftet worden. Seither fehlte jede Nachricht von ihm.

Bischof Weizhao ist nun freigelassen worden, steht aber weiterhin unter Polizeiaufsicht. Er darf sein Amt nicht ausüben und die Provinz Jiangxi nicht verlassen. Weiterhin in Haft befinden sich die Bischöfe von Shanghai, Baoding und Yixian.

mehr dazu hier