Seiten

Posts mit dem Label Verfolgung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verfolgung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 12. April 2019

Verhängnisvolle Auswirkungen des Geheimabkommens des Vatikans mit China


Papst Benedikt XVI. hatte die Unvereinbarkeit zwischen der katholischen Kirche und der Patriotischen Vereinigung betont.

Das Geheimabkommen des Vatikans mit der Volksrepublik China unter Franziskus dagegen hat inzwischen verhängnisvolle Auswirkungen. Eine davon war die Verhaftung von Bischof Cui Tei und seines Bischofsvikars. Sie  waren von einem ihrer eigenen Priester, der der regimetreuen Patriotischen Vereinigung angehört, angezeigt worden. Zhang Li, so dieser Priester, beschuldigte seinen Bischof, die Anweisungen von Papst Franziskus zu mißachten.

Bischof Cui Tai wurde wiederholt Opfer staatlicher Willkür. Er weiß nicht, wann die Polizei vor der Tür steht, und er weiß nicht, wohin er dann gebracht wird, welche Maßnahmen  erfolgen und wie lange diese andauern.

mehr dazu auf katholisches.info

Samstag, 17. November 2018

Kardinal Zen sieht die Untergrundkirche Chinas in Not

Der chinesische Kardinal Zen sieht seit der Unterzeichnung des Abkommens  Vatikan-China die Untergrundkirche in Not. Die chinesischen Behörden wollen die Priester der Untergrundkirche zwingen, der Patriotischen Vereinigung Chinas beizutreten. Die Behörden hätten Geld der Priester beschlagnahmt, Priester verhaftet und hingerichtet, so Kardinal Zen. Die Hauptschuld sieht er bei den Beratern des Papstes.


Montag, 12. November 2018

Auch nach dem Abkommen Vatikan-China hat sich nicht viel geändert


Am 22. September 2018 hat der Vatikan mit der Volksrepublik China ein Abkommen unterzeichnet. Der Inhalt blieb geheim.

Dieses Abkommen wurde gegen der erklärten Willen von Kardinal Zen getroffen, der unermüdlich und kraftvoll für die chinesische Untergrundkirche spricht. Kardinal Zen: „Ich werde zu diesem Verrat nicht schweigen!“

Doch nach dem Abkommen hat sich nichts wesentliches verändert. In der letzten Woche wurde in der Volksrepublik China  der Untergrundbischof  Shao Zhumin verhaftet.
Ausführliche Informationen dazu auf katholisches.info


Montag, 10. April 2017

Christen einer Hauskirche von chinesischer Regierung schikaniert

Mitte März dieses Jahres drangen mehr als 20 Polizeibeamte in die Versammlung einer Hauskirche in der chinesischen Provinz Sichuan ein und nahmen 15 Christen für zwei Wochen in Haft, die sich dort für eine Bibelstudie versammelt hatten.
Bereits im April 2003 hatten Polizeibeamte in der gleichen Kirche 17 Personen in Gewahrsam genommen, und am 25. Dezember 2011 besprühten Beauftragte der Regierung etwa 200 versammelte Christen mit Tränengas. An Weihnachten finden die Razzien und Durchsuchungen der chinesischen Polizeibehörden auf Hauskirchen jedes Jahr besonders häufig statt.

mehr dazu auf China Aid

Sonntag, 1. November 2015

Bundeskanzlerin Merkel wieder einmal in China - Menschenrechte nur ein Wort

Bundeskanzlerin Angela Merkel war Ende Oktober 2015 wieder einmal in China. Bei jedem Besuch spricht sie mehr oder weniger offen und mehr oder weniger pflichtgemäß ganz allgemein die Menschenrechtslage in China an. 

Dabei wird aber offenbar jedem Konflikt aus dem Wege gegangen. Wenn es zu einer konkreten schwersten Verletzung der Menschenrechte kommt, besteht das gemeinsame Interesse der deutschen wie der chinesischen Stellen darin, daraus keinen Fall zu machen, selbst wenn dabei ein deutscher Staatsbürger um sein Leben kommt. Das Bundeskanzleramt handelt jedenfalls so, daß es – mit oder ohne Auftrag – solche Fälle von der Bundeskanzlerin fernhält. 

Das gemeinsame Interesse auf Vermeidung von Konflikten ist stärker als die Suche nach der Wahrheit und ein Einzelfall, in dem man Aufklärung einfordern müßte, wäre nicht willkommen.


                                                       



Auszug aus einem Schreiben des Bundeskanzleramts vom 5.8.2010 als Antwort auf die Mitteilung über einen unnatürlichen Todesfall eines deutschen Bundesbürgers in Peking.
Das Bundeskanzleramt hat das Schreiben "abgewimmelt" und das Auswärtige Amt ebenfalls.

Sonntag, 5. Juli 2015

Zwei Christen in der Provinz Shandong zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Fast ein Jahr nach einer Razzia auf eine Hauskirche in der chinesischen Provinz Shandong wurden Mitte Juni 2015 zwei christliche Pastoren zu je drei und vier Jahren Haft verurteilt. Sie wurden beschuldigt, das „Gesetz zu untergraben“. Fast 200 Christen waren bei der Verhandlung vor dem Gerichtsgebäude anwesend. Ein Rechtsanwalt hielt ein Transparent in der Hand, auf dem zu lesen war: „Der Glaube an Christus ist unsere Freiheit, die Verfolgung von Christen ist ein Verbrechen.“
Der Gründer von China-Aid, Bob Fu, sagte, daß die beiden Pastoren völlig unschuldig seien. Sie seien lediglich wegen der Manifestation ihres Glaubens verfolgt worden. Das harte Urteil zeige, daß sich China rückwärts bewege im Hinblick auf Religionsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit.
Bitte rufen Sie den Original-Artikel hier auf, auf dem ein Foto des Rechtsanwalts mit diesen Banner zu sehen ist. Aus urheberrechtlichen Gründen kann das Bild hier nicht verlinkt werden.


Montag, 23. März 2015

Hauskirchenversammlungen in der Provinz Guangdong durch Polizei aufgelöst

Im vergangenen November wurden Versammlungen von Hauskirchen in der Hauptstadt der chinesischen Provinz Guangdong durch die Polizei aufgelöst. Die Hauskirche „Home of Warmth“ hat ca. 70 Wanderarbeiter als Gläubige, die statt ihrer Hauskirche eine von der Regierung kontrollierte Kirche besuchen sollten. Als sich die Gläubigen in kleineren Gruppen an anderen Orten versammelten, schritt die Polizei erneut ein.

Die Hauskirche „Home of Warmth“ wird seit dem Jahr 2009 von den Behörden verfolgt, das gleiche geschieht mit anderen Hauskirchen im Panyu District.  

hier die Originalmeldung von Chinaaid

Mittwoch, 25. Februar 2015

Keine Informationen durch chinesische Regierung über verschwundene inhaftierte Bischöfe

Immer wieder werden Untergrundbischöfe in China in Haft genommen. Bei manchen von ihnen fehlt jede Information über ihr weiteres Schicksal, so über Bischof Su, der im Oktober 1997 zum siebten Mal inhaftiert wurde. Ebenso wurde Bischof Shi im April 2003 erneut verhaftet, nachdem er zuvor bereits insgesamt 50 Jahre seines Lebens in Haft verbracht hatte.

Der chinesische Kardinal Joseph Zen forderte von der chinesischen Regierung Aufklärung über das Schicksal dieser Bischöfe. Kardinal Zen und Hongkonger Katholiken gedachten auch der Bischöfe, die in chinesischer Haft bereits verstorben sind.

Der ausführliche Artikel dazu auf kath.net ist hier zu finden.

Montag, 16. Februar 2015

Folter, Hinrichtung, Spurenverwischung, schnelle Einäscherung durch Behörden – Das Schicksal der Untergrundbischöfe

Der katholische Untergrundbischof Cosmas Shi Enxiang verbrachte wegen seiner Treue zu Rom 54 von 93 Lebensjahren in Haft. Seit April 2001 fehlte auch jede Spur von ihm. Vor kurzem verbreitete sich die Nachricht von seinem Tod. Seine Leiche wurde den Familienangehörigen nicht übergeben. Es wird vermutet, daß sie vom Staat bereits heimlich eingeäschert wurde.

Bereits in der Vergangenheit sind Untergrundbischöfe nach mehreren Jahren der Haft im Gefängnis gestorben. Sie wurden von den Behörden sofort eingeäschert; die Familien konnten keine Autopsie durchführen lassen. 

Die Leichname von anderen Bischöfen wiesen Spuren von Folter auf. Tausende von Katholiken forderten damals in einem Fall öffentlich die Einleitung einer Untersuchung über die Todesumstände und die Bestrafung der Verantwortlichen. Seither gehen Angehörige davon aus, daß – wie wohl auch im Falle von Bischof Enxiang – die schnelle Einäscherung der Leichen Spuren von Folter und der Todesursache beseitigen sollen.

Der sehr ausführliche Original-Artikel ist zu lesen auf katholisches.info

Freitag, 12. Dezember 2014

Lage für Christen in China weiterhin kritisch

Die folgende Mitteilungen ist etwas älter, aber an solchen Situationen hat sich bis heute nichts verändert.

Anfang Oktober 2013 wurden zwei chinesische Untergrundpriester verhaftet, weil sie jungen Erwachsenen Katechismusunterricht erteilt hatten. Es heißt, nichts habe sich mit der zeitgleichen Tagung des Dritten Plenums der Kommunistischen Partei Chinas geändert, bei der „nie dagewesene Reformen“ angekündigt worden seien. Die Lage sei immer die gleiche und sehr kritisch: verhaftete Untergrundpriester und Verbot von Glaubenstreffen sowie die Verhaftung von Bischöfen, die seit Jahren verschwunden sind und einiges mehr.

Lesen Sie mehr dazu auf  katholisches.info.  

Sonntag, 23. November 2014

Anhaltende chinesische Regierungskampagnen gegen Kirchen

Der 88-jährige Bischof Vincent Zhu Waifang aus der chinesischen Diözese Wenzhou beklagt die  anhaltende Zerstörung von Kirchengebäuden in China. Inzwischen wird davon gesprochen, daß es die schlimmste Verfolgung seit der Kulturrevolution sei. In der chinesischen Provinz Zhejiang seien in diesem Jahr schon weit über 200 Kirchengebäude zerstört oder Kreuze entfernt worden.

Bischof Vincent Zhu Weifang hat selbst 16 Jahre im Arbeitslager und sieben Jahre im Gefängnis verbracht. Er rief die Gläubigen dazu auf, ihre Rechte und Würde „durch starken Glauben“ zu verteidigen.

mehr dazu auf kath.net

Samstag, 22. November 2014

Katholischer Untergrundbischof unter Auflagen freigelassen

Der romtreue Bischof Peng Weizhao gehört der verfolgten katholischen Untergrundkirche in der kommunistischen Volksrepublik China an und war am 30. Mai dieses Jahres verhaftet worden. Seither fehlte jede Nachricht von ihm.

Bischof Weizhao ist nun freigelassen worden, steht aber weiterhin unter Polizeiaufsicht. Er darf sein Amt nicht ausüben und die Provinz Jiangxi nicht verlassen. Weiterhin in Haft befinden sich die Bischöfe von Shanghai, Baoding und Yixian.

mehr dazu hier