Dauer des Videos: knapp drei Minuten
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Mittwoch, 14. Oktober 2020
Montag, 28. September 2020
Kardinal Zen: "Was für ein Desaster!"
Kardinal Zen (88), emeritierter Erzbischof von Hongkong, reiste diesen Monat zum Vatikan, um wenigstens kurz Papst Franziskus zu sprechen. Die Behörden in Hongkong hatten ihm 120 Stunden für seinen Aufenthalt in Rom gewährt. Von Franziskus gab es für den Kardinal nicht einmal einen Gruß.
Sehr deutlich erwähnte Kardinal Zen auch das noch immer
geheime Abkommen zwischen Peking und dem Heiligen Stuhl. Es sei unvorstellbar,
daß dieses Abkommen geheim geblieben sei. „Der Gedanke, mit Peking
Vereinbarungen zu treffen, ist Wahnsinn. (…) Die Kirche nimmt keine Befehle von
Regierungen entgegen, und das gilt überall.“
mehr dazu auf kath.net
Mittwoch, 1. Juli 2020
Chinas Regierung entfernte 500 Kreuze von Kirchen seit April
Nach einem Bericht von kath.net hat die chinesische Regierung seit April (also in ca.
drei Monaten) rd. 500 Kreuze von Kirchen entfernen lassen. Seit dem Oktober
2018 seien in China in zahlreichen Provinzen tausende Kreuze niedergerissen worden.
China Aid berichtet regelmäßig detailliert über solche
Entfernungen von Kreuzen und auch Razzien
in Kirchen, zum Beispiel in diesem Video (Dauer 11 Sek.)
Mitunter werden von chinesischen Behörden auch Kirchen
komplett niedergerissen.
Freitag, 3. April 2020
Das Verschwinden von Regimekritikern in China
"Ein Student in China ist verschwunden, nachdem
er die regierende Kommunistische Partei des Landes öffentlich zur Abtretung der
Macht aufgefordert hatte" schreibt die Epoch Times am 2.4.2020.
aus dem gleichen Artikel:
"Kürzlich verschwand bereits der chinesische Wirtschaftsführer Ren Zhiqiang nachdem er die
Reaktion des Regimes auf den Ausbruch kritisiert und zur Redefreiheit
aufgerufen hatte."
und noch mehr:
Anfang dieses Monats verbrachte auch ein chinesischer
Grundschullehrer zehn Tage in Haft und verlor seine Zulassung als Lehrer, weil er die von den Beamten angegebenen Todeszahlen infrage
gestellt hatte.
Quelle und mehr dazu hier.
Am Wahrheitsgehalt solcher Meldungen kann es keine Zweifel geben. Auch Bernhard Wilden verschwand kurz vor seinem
Tod in China für sechs Tage, vermutlich im Arrest
der chinesischen Behörden:
Bernhard Wilden schrieb fast täglich eine E-Mail an seine Eltern in Deutschland.
Im Dezember 2006 trat eine ungewöhnliche e-Mail-Pause ein.
Am 14.12. schrieb er
wie üblich eine e-Mail. Sie war kurz, belanglos und bestand aus zwei Zeilen.
Danach folgte ein Pause von sechs Tagen, und das war ungewöhnlich. Seit
Bernhard in China war, gab es keine so lange Zeit, in der er sich nicht
gemeldet hatte.
Dann kam die nächste Nachricht
am 20.12.2006, die mich sehr erschreckte.Zwei Tage danach verlor Bernhard sein Leben in Peking.
mehr dazu hier.
Donnerstag, 9. Januar 2020
Kardinal Zen: "In China wird die Kirche getötet"
Der chinesische Kardinal Zen hat sich in einem Schreiben an
alle Kardinäle gewandt: „In China wird die Kirche getötet.“ Er fragt, warum das
Abkommen des Vatikans mit dem kommunistischen Regime geheim sei. Kardinal Zen
vermutet, daß das Abkommen genau das Dokument sei, das zu unterzeichnen sich
Papst Benedikt geweigert hat.
Eigene Beobachtungen des Autors hier bestätigen durchaus die Meinung
von Kardinal Zen.
mehr dazu auf katholisches.info
UPDATE:
Auch kath.net bringt am 10.1.2020 dazu einen ausführlichen Artikel:
Starker Anstieg der Christenverfolgung nach Vatikanabkommen?
UPDATE:
Auch kath.net bringt am 10.1.2020 dazu einen ausführlichen Artikel:
Starker Anstieg der Christenverfolgung nach Vatikanabkommen?
Samstag, 7. Dezember 2019
Chinesischer Staatsbischof: Loyalität zum Staat soll größer sein als Treue zum Glauben
Das Klima für die chinesischen Katholiken ist
seit dem
„Geheimabkommen“ von Papst Franziskus mit dem chinesischen Regime rauher
geworden.
Der chinesische Bischof
JohnFang Xingyao, der 1994 von der chinesischen Regierung zum Bischof ernannt
wurde, äußerte jetzt seine Meinung, daß die Loyalität zum Staat vor der Treue zum Glauben stehen müsse.
Personen unter 18 Jahren dürfen kein
Kirchengebäude mehr betreten und für Ordenspersonal wurden die Lebensbedingungen
durch den Staat erschwert.
Sonntag, 24. November 2019
China zensiert den Kauf christlicher Literatur
In China wurden Käufer von christlicher Literatur und
anderen christlichen Materialien aufgespürt. Die Besitzerin eines Ladens für
christliche Literatur wurde inhaftiert.
In Guangzhou kamen rd. ein Dutzend Beamte in eine
Kirche und beschlagnahmten einige Bücher. Später setzten sie den Vermieter und
die Hausverwaltung der Kirche unter Druck, den Mietvertrag zu kündigen. (Das
ist ein häufiges Vorgehen).
mehr dazu unter
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