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Dienstag, 1. Juni 2021

"Ob Sie es glauben oder nicht, ich kann Sie totschlagen"

Am 23. Mai 2021 nahm die örtliche Polizei in Guiyang in der  Provinz Guizhou Pastor Yang Hua willkürlich fest. Während seiner Haft verhörte ein Regierungsbeamter Pastor Yang und schlug ihn so heftig, dass ihn das Personal des Rettungsdienstes (EMS) mit einem Krankenwagen in die nächste Notaufnahme brachte.

Insider enthüllten die folgenden Details zum Fall von Pastor Yang:

Zuverlässige Quellen identifizierten den Täter in Zivil nachweislich als Sekretär des Bezirks Yunyan der Zentralen Kommission für Politik und Recht. Laut einem Insider konnte der Sekretär keine Beweise dafür finden, dass Pastor Yang Hua illegale Handlungen begangen hat, dennoch verlor dieser Parteifunktionär die Kontrolle über seine Gefühle. Als er Pastor Yang niederschlug, schrie er: „Glaub es oder nicht, ich kann dich totschlagen.“

„Was immer Sie tun wollen, ist in Ordnung“, sagte Pastor Yang, als er aufstand. „Ich werde mich nicht wehren.

 Der Sekretär begann sofort, Pastor Yang am Hals zu würgen und schlug ihn dann gewaltsam. Als er damit fertig war, Pastor Yang zu verprügeln, stürmte der Sekretär dreist vom Tatort.

Derzeit bleibt Pastor Yang, obwohl er sich in stabilem Zustand befindet, zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus.

Quelle und mehr dazu auf China Aid


Montag, 21. Dezember 2020

über den chinesischen Kardinal Zen und die Prioritäten von Papst Franziskus

Heute ein kleiner Auszug aus einem längeren Artikel auf katholisches.info:

Kardinal Joseph Zen, der am 13. Januar seinen 89. Geburtstag begehen wird, erhebt unermüdlich seine Stimme für Chinas Katholiken und die Freiheit im „Reich der Mitte“. 

Im vergangenen September eilte er nach Rom, um über die christenfeindlichen Aktionen des Regimes zu berichten und vor einer Verlängerung des Geheimabkommens zu warnen. „Können wir zusehen, wie sie die Kirche in China töten?“, hatte er den anderen Kardinälen geschrieben

Franziskus weigerte sich, ihn, den Kardinal der heiligen Kirche, einen Kirchenfürsten, zu empfangen. Der Papst sei „zu beschäftigt“, ließ man Kardinal Zen wissen. Die Tür zu Santa Marta blieb für ihn zu. Franziskus hatte aber Zeit, NBA-Spieler aus den USA zu empfangen, die ihm ein T‑Shirt von Black Lives Matter überbrachten. Die politische Korrektheit ließ erneut grüßen.

der ganze Artikel hier

Mittwoch, 18. November 2020

Kardinal Zen: "Da das Abkommen geheim ist, nützt die Regierung dies, um die Menschen zu täuschen"

 „Da das Abkommen geheim ist, nützt die Regierung dies, um die Menschen zu täuschen. Dabei werden die Menschen aufgefordert, Sachen zu machen, die von Benedikt XVI. eindeutig nicht erlaubt wurden.“ Das sagt Joseph Kardinal Zen Ze-kiun SDB im Interview mit kath.net. Der emeritierte Bischof von Hongkong kritisiert die Geheimhaltung des Abkommens zwischen der chinesischen Regierung und dem Vatikan: „Nach der Unterzeichnung des Abkommens sahen wir keine Verbesserung, die Verfolgung ist sogar härter geworden, sowohl für die Untergrundkirche als auch für die Kirche, die unter staatliche Kontrolle steht.“

mehr dazu auf kath.net

Blog Kardinal Zen

Montag, 28. September 2020

Kardinal Zen: "Was für ein Desaster!"

Kardinal Zen (88), emeritierter Erzbischof von Hongkong, reiste diesen Monat zum Vatikan, um wenigstens kurz Papst Franziskus zu sprechen. Die Behörden in Hongkong hatten ihm 120 Stunden für seinen Aufenthalt in Rom gewährt. Von Franziskus gab es für den Kardinal nicht einmal einen Gruß.

Sehr deutlich erwähnte Kardinal Zen auch das noch immer geheime Abkommen zwischen Peking und dem Heiligen Stuhl. Es sei unvorstellbar, daß dieses Abkommen geheim geblieben sei. „Der Gedanke, mit Peking Vereinbarungen zu treffen, ist Wahnsinn. (…) Die Kirche nimmt keine Befehle von Regierungen entgegen, und das gilt überall.“

mehr dazu auf kath.net  


Mittwoch, 1. Juli 2020

Chinas Regierung entfernte 500 Kreuze von Kirchen seit April


Nach einem Bericht von kath.net hat die chinesische Regierung seit April (also in ca. drei Monaten) rd. 500 Kreuze von Kirchen entfernen lassen. Seit dem  Oktober  2018 seien in China in zahlreichen Provinzen tausende Kreuze niedergerissen worden.
China Aid berichtet regelmäßig detailliert über solche Entfernungen von  Kreuzen und auch Razzien in Kirchen, zum Beispiel in diesem Video (Dauer 11 Sek.)

Mitunter werden von chinesischen Behörden auch Kirchen komplett niedergerissen.

Freitag, 3. April 2020

Das Verschwinden von Regimekritikern in China



"Ein Student in China ist verschwunden, nachdem er die regierende Kommunistische Partei des Landes öffentlich zur Abtretung der Macht aufgefordert hatte" schreibt die Epoch Times am 2.4.2020.

aus dem gleichen Artikel:

"Kürzlich verschwand bereits der chinesische Wirtschaftsführer Ren Zhiqiang nachdem er die Reaktion des Regimes auf den Ausbruch kritisiert und zur Redefreiheit aufgerufen hatte."

und noch mehr:

Anfang dieses Monats verbrachte auch ein chinesischer Grundschullehrer zehn Tage in Haft und verlor seine Zulassung als Lehrer, weil er die von den Beamten angegebenen Todeszahlen infrage gestellt hatte.

Quelle und mehr dazu hier.
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Am Wahrheitsgehalt solcher Meldungen kann es keine Zweifel geben. Auch Bernhard Wilden verschwand kurz vor seinem Tod in China für sechs Tage, vermutlich im Arrest der chinesischen Behörden:

Bernhard Wilden schrieb fast täglich eine E-Mail an seine Eltern in Deutschland. 
Im Dezember 2006 trat eine ungewöhnliche e-Mail-Pause ein. 
Am 14.12. schrieb er wie üblich eine e-Mail. Sie war kurz, belanglos und bestand aus zwei Zeilen.
Danach folgte ein Pause von sechs Tagen, und das war ungewöhnlich. Seit Bernhard in China war, gab es keine so lange Zeit, in der er sich nicht gemeldet hatte.
Dann kam die nächste Nachricht am 20.12.2006, die mich sehr erschreckte.

Zwei Tage danach verlor Bernhard sein Leben in Peking.

mehr dazu hier.