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Sonntag, 15. März 2026

Personen unter 18 Jahren dürfen in China nicht mehr an Gottesdiensten teilnehmen

Persönlich haben wir von einem Bekannten im direkten Gespräch kürzlich erfahren, daß in China Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht mehr an Gottesdiensten teilnehmen dürfen.

Diese Regelung gilt bereits seit dem Jahr 2018 und die Meldung dazu wurde von verschiedenen Medien aufgegriffen, s. zum Beispiel hier von  Open Doors

Samstag, 23. Dezember 2017

China: Christliche Frau verschwindet nach Kirchenüberfall

Polizeibeamte in Huludao machten Ende November eine Razzia auf eine Kirche und konfiszierten Eigentum der Kirche. Dabei wurde eine christliche Frau in Gewahrsam genommen, deren Verbleib bis heute ungeklärt ist.
mehr dazu auf China Aid

Dienstag, 13. Oktober 2015

SRF Schweiz berichtet in der Tagesschau über die Anti-Christen-Kampage in Wenzhou

Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF hat in der Tagesschau am 11.10.2015 aus Wenzhou/ China berichtet, daß seit Monaten dort eine regelrecht Anti-Christen-Kampagne läuft. Über 1.400 Kreuze seien entfernt worden. In einem Fall wurde sogar mit dem Abriß einer großen Kirche gedroht, weil sie illegal errichtet worden sein soll. Lokale Medien in China dürfen nicht darüber berichten.
 Quelle: livenet

Samstag, 29. August 2015

Ein Rechtsanwalt, der die chinesischen Kirchen vertritt, ist verschwunden

Seit Juli haben chinesische Behörden Hunderte von Rechtsanwälten und Menschenrechtlern festgenommen, die auf Mißbrauch von Polizeigewalt, Einschränkung der Meinungsfreiheit und Unterdrückung der Religionen hingewiesen hatten.

Erst jetzt sind wieder der Anwalt Zhang Kai und sein Mitarbeiter verschwunden. Er wurde von der Polizei in Wenzhou in Gewahrsam genommen, als sie an einer Beratung über die Zerstörung von Kirchen teilgenommen haben.


In Wenzhou in der chinesischen Provinz Zhejiang sind die Kirchen von Geschäftsleuten unterstützt worden und sind stärker geworden, deshalb findet der Kampf gegen die Kirchen jetzt vermehrt dort statt. 

Donnerstag, 30. Juli 2015

Nachrichtenportal kath.net berichtet über Abriß von Kreuzen an chinesischen Kirchen

Heute berichtet auch das größte deutsche katholische Nachrichtenportal kath.net über den Abriß von Kreuzen an ungezählten christlichen Kirchen in Wenzhou und in anderen Teilen Chinas. Der 89-jährige katholische Bischof Zhu Weifang von Wenzhou ruft nun die Gläubigen in China zu Protesten gegen diesen systematischen und fortgesetzten Abriß von Kirchenkreuzen auf. 
Die Stadt Wenzhou in der chinesischen Provinz Zhejiang gilt als eine Hochburg der papsttreuen katholischen Kirche in China. 

Montag, 18. Mai 2015

Die Behörden in zwei Städten der Provinz Zhejiang fordern, die Kreuze von den Kirchen zu entfernen


Die Behörden von zwei Städten in der chinesischen Provinz Zhejiang haben angeordnet, alle Kreuze auf den Kirchengebäuden sofort zu entfernen.

Die Kirchenführer wollen dagegen friedlich protestieren und beabsichtigen eine Gebetswache.

Der China-Aid-Gründer Bob Fu meint, daß diese Anordnung durch die Führung der Kommunistischen Partei in Zhejiang erfolgt ist mit Billigung der Zentralregierung. Er fordert, daß Chinas Regierungschefs die in der chinesischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit respektieren müssen.
Quelle: Chinaaid

Samstag, 13. Dezember 2014

Viele Zerstörungen von Kirchen und Kreuzen durch chinesische Behörden

China Aid veröffentlicht heute eine Liste mit Zerstörungen von Kirchen oder Kreuzen, die von chinesischen Behörden in diesem Jahr in Zhejiang durchgeführt wurden. Es handelt sich zumeist um Bauwerke, die angeblich oder tatsächlich ohne Genehmigung der Behörden errichtet worden waren. Es gibt Spekulationen, wonach diese Zerstörungen jedoch gegen die Religion an sich gerichtet seien.

China Aid bringt eine beeindruckende lange Liste und dokumentiert die meisten Vorfälle durch Fotos. Aus urheberrechtlichen Gründen können hier keine Bilder gezeigt werden. Bitte betrachten Sie diese Seite und die Bilder im Original hier.

Sonntag, 23. November 2014

Anhaltende chinesische Regierungskampagnen gegen Kirchen

Der 88-jährige Bischof Vincent Zhu Waifang aus der chinesischen Diözese Wenzhou beklagt die  anhaltende Zerstörung von Kirchengebäuden in China. Inzwischen wird davon gesprochen, daß es die schlimmste Verfolgung seit der Kulturrevolution sei. In der chinesischen Provinz Zhejiang seien in diesem Jahr schon weit über 200 Kirchengebäude zerstört oder Kreuze entfernt worden.

Bischof Vincent Zhu Weifang hat selbst 16 Jahre im Arbeitslager und sieben Jahre im Gefängnis verbracht. Er rief die Gläubigen dazu auf, ihre Rechte und Würde „durch starken Glauben“ zu verteidigen.

mehr dazu auf kath.net

Sonntag, 16. November 2014

Chinesen verteidigen Kirche gegen 500 Polizisten


In China geht der Staat immer wieder mit Gewalt gegen Kirchen und vor allem gegen „zu sichtbare“ Kreuze vor. So geriet Mitte dieses Jahres die ShuiTou Kirche von Pingyang (Provinz Zhejiang) wegen des großen Kreuzes ins Visier der Behörden.

Die Christen bewachten deshalb seit 33 Tagen ihre Kirche rund um die Uhr. In den frühen Morgenstunden des 21. Juli 2014 rückten ca. 500 Polizisten mit einem Abbruchtrupp an und griffen die Christen mit Schlagstöcken und Faustschlägen an. Zahlreiche Christen wurden schwer verletzt. Dennoch mußte sich die Polizei nach ca. einer Stunde zurückziehen.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel mit zwei Bildern von Verletzten und einem kleinen Video hier.