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Sonntag, 15. März 2026

Personen unter 18 Jahren dürfen in China nicht mehr an Gottesdiensten teilnehmen

Persönlich haben wir von einem Bekannten im direkten Gespräch kürzlich erfahren, daß in China Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht mehr an Gottesdiensten teilnehmen dürfen.

Diese Regelung gilt bereits seit dem Jahr 2018 und die Meldung dazu wurde von verschiedenen Medien aufgegriffen, s. zum Beispiel hier von  Open Doors

Donnerstag, 7. Juli 2022

Fortsetzung der merkwürdigen China-Politik durch den Mann in Rom

Papst Franziskus will im kommenden Herbst das geheime Geheimabkommen mit der Volksrepublik China verlängern. Dieses „Geheimabkommen“ brachte bisher nichts Positives  hervor und  wird es in dieser Form auch zukünftig nicht tun.

Trotz des Geheimabkommens ist weiterhin fast die Hälfte der chinesischen Bischofssitze unbesetzt. Auch das erhoffte Ende staatlicher Repression trat nicht ein. Auch nach der Unterzeichnung des Abkommens wurden Kirchen zerstört, sowohl der romtreuen Untergrundkirche als auch der „offiziellen“ Kirche. Einige neue Bischöfe konnten ernannt werden, dafür wurden aber einige romtreue Bischöfe verhaftet. Kardinal Zen erklärte das Abkommen 2020 für gescheitert.

mehr dazu auf katholisches.info

Donnerstag, 12. Mai 2022

Kardinal Zen festgenommen, offenbar stundenlang verhört

 Auch vor dem 90-jährigen chinesischen romtreuen Kardinal Zen macht die chinesische Staatsmacht nicht halt. Der  Kardinal wurde von der Polizei festgenommen, offenbar stundenlang verhört und schließlich gegen Kaution freigelassen.

mehr dazu auf kath.net

und noch mehr dazu auf katholisches.info

Dienstag, 28. Dezember 2021

China möchte "Weihnachten" verbieten

 Weihnachten soll auf Wunsch der KP Chinas ab sofort ein verbotenes westliches Fest sein. Geplant ist, daß Menschen sofort an die Behörden melden sollen, wenn eine Weihnachtsveranstaltung erfolgen soll.

mehr dazu auf kath.net



Samstag, 17. Juli 2021

Elite-Student in China im Gefängnis gefoltert

Weiyu Wang,  ein ehemaliger Student der Tsinghua-Universität in Peking, wurde im August 2002 von Sicherheitsbeamten auf offener Straße in China entführt. "Sie schlugen mir die Brille vom Gesicht und traten auf meinen Kopf. Diese Gewalttätigkeit überraschte die Passanten."

Wang war sechs Monate lang in Haft und wurde gefoltert, bis er in ein Haftzentrum in Peking verlegt wurde. Nch 14 Jahren Verfolgung floh er aus China in die USA. 

Mehr dazu, einschließlich Video hier.



Dienstag, 1. Juni 2021

"Ob Sie es glauben oder nicht, ich kann Sie totschlagen"

Am 23. Mai 2021 nahm die örtliche Polizei in Guiyang in der  Provinz Guizhou Pastor Yang Hua willkürlich fest. Während seiner Haft verhörte ein Regierungsbeamter Pastor Yang und schlug ihn so heftig, dass ihn das Personal des Rettungsdienstes (EMS) mit einem Krankenwagen in die nächste Notaufnahme brachte.

Insider enthüllten die folgenden Details zum Fall von Pastor Yang:

Zuverlässige Quellen identifizierten den Täter in Zivil nachweislich als Sekretär des Bezirks Yunyan der Zentralen Kommission für Politik und Recht. Laut einem Insider konnte der Sekretär keine Beweise dafür finden, dass Pastor Yang Hua illegale Handlungen begangen hat, dennoch verlor dieser Parteifunktionär die Kontrolle über seine Gefühle. Als er Pastor Yang niederschlug, schrie er: „Glaub es oder nicht, ich kann dich totschlagen.“

„Was immer Sie tun wollen, ist in Ordnung“, sagte Pastor Yang, als er aufstand. „Ich werde mich nicht wehren.

 Der Sekretär begann sofort, Pastor Yang am Hals zu würgen und schlug ihn dann gewaltsam. Als er damit fertig war, Pastor Yang zu verprügeln, stürmte der Sekretär dreist vom Tatort.

Derzeit bleibt Pastor Yang, obwohl er sich in stabilem Zustand befindet, zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus.

Quelle und mehr dazu auf China Aid


Montag, 21. Dezember 2020

über den chinesischen Kardinal Zen und die Prioritäten von Papst Franziskus

Heute ein kleiner Auszug aus einem längeren Artikel auf katholisches.info:

Kardinal Joseph Zen, der am 13. Januar seinen 89. Geburtstag begehen wird, erhebt unermüdlich seine Stimme für Chinas Katholiken und die Freiheit im „Reich der Mitte“. 

Im vergangenen September eilte er nach Rom, um über die christenfeindlichen Aktionen des Regimes zu berichten und vor einer Verlängerung des Geheimabkommens zu warnen. „Können wir zusehen, wie sie die Kirche in China töten?“, hatte er den anderen Kardinälen geschrieben

Franziskus weigerte sich, ihn, den Kardinal der heiligen Kirche, einen Kirchenfürsten, zu empfangen. Der Papst sei „zu beschäftigt“, ließ man Kardinal Zen wissen. Die Tür zu Santa Marta blieb für ihn zu. Franziskus hatte aber Zeit, NBA-Spieler aus den USA zu empfangen, die ihm ein T‑Shirt von Black Lives Matter überbrachten. Die politische Korrektheit ließ erneut grüßen.

der ganze Artikel hier

Mittwoch, 18. November 2020

Kardinal Zen: "Da das Abkommen geheim ist, nützt die Regierung dies, um die Menschen zu täuschen"

 „Da das Abkommen geheim ist, nützt die Regierung dies, um die Menschen zu täuschen. Dabei werden die Menschen aufgefordert, Sachen zu machen, die von Benedikt XVI. eindeutig nicht erlaubt wurden.“ Das sagt Joseph Kardinal Zen Ze-kiun SDB im Interview mit kath.net. Der emeritierte Bischof von Hongkong kritisiert die Geheimhaltung des Abkommens zwischen der chinesischen Regierung und dem Vatikan: „Nach der Unterzeichnung des Abkommens sahen wir keine Verbesserung, die Verfolgung ist sogar härter geworden, sowohl für die Untergrundkirche als auch für die Kirche, die unter staatliche Kontrolle steht.“

mehr dazu auf kath.net

Blog Kardinal Zen

Montag, 28. September 2020

Kardinal Zen: "Was für ein Desaster!"

Kardinal Zen (88), emeritierter Erzbischof von Hongkong, reiste diesen Monat zum Vatikan, um wenigstens kurz Papst Franziskus zu sprechen. Die Behörden in Hongkong hatten ihm 120 Stunden für seinen Aufenthalt in Rom gewährt. Von Franziskus gab es für den Kardinal nicht einmal einen Gruß.

Sehr deutlich erwähnte Kardinal Zen auch das noch immer geheime Abkommen zwischen Peking und dem Heiligen Stuhl. Es sei unvorstellbar, daß dieses Abkommen geheim geblieben sei. „Der Gedanke, mit Peking Vereinbarungen zu treffen, ist Wahnsinn. (…) Die Kirche nimmt keine Befehle von Regierungen entgegen, und das gilt überall.“

mehr dazu auf kath.net  


Mittwoch, 1. Juli 2020

Chinas Regierung entfernte 500 Kreuze von Kirchen seit April


Nach einem Bericht von kath.net hat die chinesische Regierung seit April (also in ca. drei Monaten) rd. 500 Kreuze von Kirchen entfernen lassen. Seit dem  Oktober  2018 seien in China in zahlreichen Provinzen tausende Kreuze niedergerissen worden.
China Aid berichtet regelmäßig detailliert über solche Entfernungen von  Kreuzen und auch Razzien in Kirchen, zum Beispiel in diesem Video (Dauer 11 Sek.)

Mitunter werden von chinesischen Behörden auch Kirchen komplett niedergerissen.

Freitag, 3. April 2020

Das Verschwinden von Regimekritikern in China



"Ein Student in China ist verschwunden, nachdem er die regierende Kommunistische Partei des Landes öffentlich zur Abtretung der Macht aufgefordert hatte" schreibt die Epoch Times am 2.4.2020.

aus dem gleichen Artikel:

"Kürzlich verschwand bereits der chinesische Wirtschaftsführer Ren Zhiqiang nachdem er die Reaktion des Regimes auf den Ausbruch kritisiert und zur Redefreiheit aufgerufen hatte."

und noch mehr:

Anfang dieses Monats verbrachte auch ein chinesischer Grundschullehrer zehn Tage in Haft und verlor seine Zulassung als Lehrer, weil er die von den Beamten angegebenen Todeszahlen infrage gestellt hatte.

Quelle und mehr dazu hier.
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Am Wahrheitsgehalt solcher Meldungen kann es keine Zweifel geben. Auch Bernhard Wilden verschwand kurz vor seinem Tod in China für sechs Tage, vermutlich im Arrest der chinesischen Behörden:

Bernhard Wilden schrieb fast täglich eine E-Mail an seine Eltern in Deutschland. 
Im Dezember 2006 trat eine ungewöhnliche e-Mail-Pause ein. 
Am 14.12. schrieb er wie üblich eine e-Mail. Sie war kurz, belanglos und bestand aus zwei Zeilen.
Danach folgte ein Pause von sechs Tagen, und das war ungewöhnlich. Seit Bernhard in China war, gab es keine so lange Zeit, in der er sich nicht gemeldet hatte.
Dann kam die nächste Nachricht am 20.12.2006, die mich sehr erschreckte.

Zwei Tage danach verlor Bernhard sein Leben in Peking.

mehr dazu hier.  

Donnerstag, 9. Januar 2020

Kardinal Zen: "In China wird die Kirche getötet"


Der chinesische Kardinal Zen hat sich in einem Schreiben an alle Kardinäle gewandt: „In China wird die Kirche getötet.“ Er fragt, warum das Abkommen des Vatikans mit dem kommunistischen Regime geheim sei. Kardinal Zen vermutet, daß das Abkommen genau das Dokument sei, das zu unterzeichnen sich Papst Benedikt  geweigert hat.

Eigene Beobachtungen des Autors hier bestätigen durchaus die Meinung von Kardinal Zen.

mehr dazu auf katholisches.info

UPDATE:
Auch kath.net bringt am 10.1.2020 dazu einen ausführlichen Artikel:
Starker Anstieg der Christenverfolgung nach Vatikanabkommen?

Samstag, 7. Dezember 2019

Chinesischer Staatsbischof: Loyalität zum Staat soll größer sein als Treue zum Glauben

Das Klima für die chinesischen Katholiken ist seit dem  „Geheimabkommen“ von Papst Franziskus mit dem chinesischen Regime rauher geworden.  

Der chinesische Bischof JohnFang Xingyao, der 1994 von der chinesischen Regierung zum Bischof ernannt wurde, äußerte jetzt seine Meinung, daß die Loyalität zum Staat vor der Treue zum Glauben stehen müsse.

Personen unter 18 Jahren dürfen kein Kirchengebäude mehr betreten und für Ordenspersonal wurden die Lebensbedingungen durch den Staat erschwert.

mehr dazu auf http://www.kath.net

Sonntag, 24. November 2019

China zensiert den Kauf christlicher Literatur

In China wurden Käufer von christlicher Literatur und anderen christlichen Materialien aufgespürt. Die Besitzerin eines Ladens für christliche Literatur wurde inhaftiert.

In Guangzhou kamen rd. ein Dutzend Beamte in eine Kirche und beschlagnahmten einige Bücher. Später setzten sie den Vermieter und die Hausverwaltung der Kirche unter Druck, den Mietvertrag zu kündigen. (Das ist ein häufiges Vorgehen).

mehr dazu unter 

Freitag, 12. April 2019

Verhängnisvolle Auswirkungen des Geheimabkommens des Vatikans mit China


Papst Benedikt XVI. hatte die Unvereinbarkeit zwischen der katholischen Kirche und der Patriotischen Vereinigung betont.

Das Geheimabkommen des Vatikans mit der Volksrepublik China unter Franziskus dagegen hat inzwischen verhängnisvolle Auswirkungen. Eine davon war die Verhaftung von Bischof Cui Tei und seines Bischofsvikars. Sie  waren von einem ihrer eigenen Priester, der der regimetreuen Patriotischen Vereinigung angehört, angezeigt worden. Zhang Li, so dieser Priester, beschuldigte seinen Bischof, die Anweisungen von Papst Franziskus zu mißachten.

Bischof Cui Tai wurde wiederholt Opfer staatlicher Willkür. Er weiß nicht, wann die Polizei vor der Tür steht, und er weiß nicht, wohin er dann gebracht wird, welche Maßnahmen  erfolgen und wie lange diese andauern.

mehr dazu auf katholisches.info

Donnerstag, 14. März 2019

Kardinal Zen kritisiert erneut scharf die Chinapolitik von Papst Franziskus


Kardinal Zen, der emeritierte Erzbischof von Hongkong,  kritisiert erneut scharf die aktuelle Chinapolitik des Vatikans. Der Kardinal: „Die Aufforderung, der chinesischen Regierung zu vertrauen, ist unglaublich!“
mehr dazu auf kath.net

Samstag, 15. Dezember 2018

Franziskus in Rom unterwirft sich dem kommunistischen Regime

Papst Franziskus hat die  Exkommunikation von sieben Bischöfen aufgehoben, deren  Weihe ohne Zustimmung aus Rom von der kommunistischen Staatsführung angeordnet worden war. Doch nicht nur das: Zwei legitime Bischöfe müssen sich nun den regimehörigen Bischöfen unterordnen. Dies sind Folgen einer Vereinbarung des Vatikans mit dem kommunistischen China, deren Inhalt nicht bekannt ist („Geheimabkommen“).

Kardinal Zen sprach bereits vor der Unterzeichnung davon, daß der Vatikan mit dem Abkommen die romtreue Untergrundkirche dem Regime ausliefere.

mehr dazu auf katholisches.info

Samstag, 17. November 2018

Kardinal Zen sieht die Untergrundkirche Chinas in Not

Der chinesische Kardinal Zen sieht seit der Unterzeichnung des Abkommens  Vatikan-China die Untergrundkirche in Not. Die chinesischen Behörden wollen die Priester der Untergrundkirche zwingen, der Patriotischen Vereinigung Chinas beizutreten. Die Behörden hätten Geld der Priester beschlagnahmt, Priester verhaftet und hingerichtet, so Kardinal Zen. Die Hauptschuld sieht er bei den Beratern des Papstes.


Montag, 12. November 2018

Auch nach dem Abkommen Vatikan-China hat sich nicht viel geändert


Am 22. September 2018 hat der Vatikan mit der Volksrepublik China ein Abkommen unterzeichnet. Der Inhalt blieb geheim.

Dieses Abkommen wurde gegen der erklärten Willen von Kardinal Zen getroffen, der unermüdlich und kraftvoll für die chinesische Untergrundkirche spricht. Kardinal Zen: „Ich werde zu diesem Verrat nicht schweigen!“

Doch nach dem Abkommen hat sich nichts wesentliches verändert. In der letzten Woche wurde in der Volksrepublik China  der Untergrundbischof  Shao Zhumin verhaftet.
Ausführliche Informationen dazu auf katholisches.info