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Samstag, 23. Dezember 2017

China: Christliche Frau verschwindet nach Kirchenüberfall

Polizeibeamte in Huludao machten Ende November eine Razzia auf eine Kirche und konfiszierten Eigentum der Kirche. Dabei wurde eine christliche Frau in Gewahrsam genommen, deren Verbleib bis heute ungeklärt ist.
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Montag, 10. April 2017

Christen einer Hauskirche von chinesischer Regierung schikaniert

Mitte März dieses Jahres drangen mehr als 20 Polizeibeamte in die Versammlung einer Hauskirche in der chinesischen Provinz Sichuan ein und nahmen 15 Christen für zwei Wochen in Haft, die sich dort für eine Bibelstudie versammelt hatten.
Bereits im April 2003 hatten Polizeibeamte in der gleichen Kirche 17 Personen in Gewahrsam genommen, und am 25. Dezember 2011 besprühten Beauftragte der Regierung etwa 200 versammelte Christen mit Tränengas. An Weihnachten finden die Razzien und Durchsuchungen der chinesischen Polizeibehörden auf Hauskirchen jedes Jahr besonders häufig statt.

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Donnerstag, 7. Januar 2016

Razzia auf Hauskirche und Verhaftung von fünf Christen am 18. November 2015

Am 25. Dezember 2015 machte ein Christ einer Hauskirche in der chinesischen Region Xinjiang eine Mitteilung an China Aid über eine Razzia am 18. November (Thanksgiving Day). Die Polizei stürmte die Versammlung von 66 Christen und beschuldigte die Kirche als nicht registrierte religiöse Institution. Den Christen wurde vorgeworfen, die gesellschaftliche Ordnung zu stören. 

Fünf Personen wurden festgenommen, davon wurden zwei später wieder freigelassen, drei andere wurden erst am 14. Dezember freigelassen. Diese drei waren Li Yan, der Besitzer des Hauses, in dem die Versammlung der Christen stattfand, sowie die Christen Huo Jinring und Pan Xiangrong.

Quelle: China Aid

Freitag, 25. September 2015

Pastor in Wenzhou wegen „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ festgenommen

Pastor Huang Yizi  aus Wenzhou, Zhejiang war am 1. August  2015 nach einjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen worden und wurde am 14. September erneut inhaftiert. Huang ist nur eine von vielen Einzelpersonen, die gegen die zunehmenden religiösen Beschränkungen Chinas protestiert hatten. Chen Chaohua, ein Religionslehrer der chinesischen christlichen evangelischen Mission, wurde Ende August 2015 für 24 Stunden festgehalten, dann aber weiter verhört. Ein Diakon namens Zhang Zhi wird ebenfalls vermißt. Wie in vielen anderen Fällen wurde die Familie darüber nicht informiert.
In Anhui, einer Provinz nordwestlich von Zhejiang, wurde Pastor Lü Jingyang auf einem Sommerlager für Studenten, das von einer Kirche veranstaltet wurde, am 20. September 2015 inhaftiert. Ebenfalls am 20. September wurde in Anshun, Guizhou eine Razzia auf die Mengyue Kirche durch die örtliche Polizei durchgeführt. Ein hochrangiger Beamter teilte mit, daß die Kirche alle religiösen Aktivitäten zu stoppen habe. Es waren auch Pastoren der staatlichen Drei-Selbst-Bewegung anwesend, die versuchten, die Anwesenden zu überreden, sich ebenfalls der Drei-Selbst-Bewegung anzuschließen.
Quelle: Chinaaid

Mittwoch, 2. September 2015

Razzia auf Hauskirche in Guangzhou

Über 20 chinesische Beamte führten am 23. August 2015 eine Razzia während  eines Gottesdienstes in der Zhongfu Wumin Kirche  in Guangzhou durch. Als Begründung wurden „illegale religiöse Aktivitäten“ angegeben. Die Kirche existiert dort seit zehn Jahren und erfreut sich großen Zuspruchs, lehnte aber in der Vergangenheit mehrmals die Forderung ab, sich der Drei-Selbst-Bewegung anzuschließen.
Quelle: Chinaaid

Sonntag, 25. Januar 2015

Razzia auf Hauskirchenversammlung in Nanchong am 20. Januar 2015

Letzten Dienstag wurde eine Hauskirchenversammlung mit mehr als 70 Personen in Nanchong in der südwestlichen chinesischen Provinz Sichuan  von Dutzenden von Polizisten überfallen. Pastor Zhang Mingxuan, der Präsident des chinesischen Hauskirchen-Allianz, teilte mit, daß die Gläubigen auseinandergetrieben wurden. Mehr als 20 Personen wurden zum Verhör mit auf die Polizeiwache genommen, darunter zwei Pastoren und zwei Missionare. Die Mobiltelefone der Anwesenden wurden beschlagnahmt und acht Personen wurden verhaftet, davon fünf für zwei Wochen und die anderen vier für zehn Tage.

Schließlich wurde auf der Polizeiwache einem der Gläubigen sein Mobiltelefon wieder ausgehändigt, damit er seine Angehörigen benachrichtigen konnte.

Als ein in Hongkong ansässiger Reporter von China Aid die Polizeistation Shaxi über den Vorfall befragen wollte, wurde ihm gesagt, daß das Büro für Öffentliche Sicherheit diesen Fall untersuche.


Originalartikel von China Aid, datiert vom 23. Januar 2015, mit einem Foto des auch festgenommenen Pastors Li Ming hier.

Samstag, 17. Januar 2015

Razzia auf Hauskirche in der Nähe von Peking im Januar 2015

Der Originalbericht datiert vom 15. Januar 2015:
Die Shunyi District Guoshulin Kirche, in der Dutzende von Christen wohnen, die in Peking ihrer Arbeit nachgehen, hielt am Sonntag eine Bibelstunde ab. Es waren etwa 27 Personen anwesend, als über zehn Beamte der Polizeistation Gaoliying die Versammlung auflösen und Anwesende in Gewahrsam nahmen für ein Verhör. Die Polizei beschlagnahmte auch Bibeln und Gesangbücher.

Der Leiter dieser Polizeistation ist Li Jincheng, der die Gemeinde auch im letzten Jahr überfallen hatte. Es wurde den Gläubigen verboten, sich wieder zu versammeln und einer der Gläubigen sagte, daß die Christen am Sonntag um 22.30 Uhr aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurden.

Die Polizei hatte schon lange die Guoshulin Kirche verfolgt und verlangt, daß die Gläubigen eine Kirche besuchen, die von der Regierung genehmigt ist. Die Kirchenmitglieder weigern sich jedoch, eine Drei-Selbst-Kirche zu besuchen.
Bereits am 21. Juli 2014 wurde die Kirche von einem Büro für religiöse Angelegenheiten und von der Polizeistation Gaoliying und anderen Behörden durchsucht.

Davor, im Oktober 2013, wurde eine Versammlung von 25 Gläubigen von mehr als 20 Polizeibeamten aus Gaoliying gesprengt. Diese zerstörten Einrichtungen am Versammlungsort und beschlagnahmten eine größere Zahl von Bibeln.

Hier finden Sie den Originalbericht.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Razzien bei religiösen Unterweisungen in Sichuan und Dalian

Am 25. November 2014 fand eine Schulung in Religion und Recht in der Provinz Sichuan statt, an der etwa 20 Mitglieder der Kirche teilgenommen hatten. Nach kurzer Zeit kamen Beamte der örtlichen Polizei und beschlagnahmten das Eigentum der Gläubigen und nahmen acht Personen für 15 Tage in Haft.

Ein ähnlicher Vorfall hatte sich Ende Oktober in Dalian im Nordosten Chinas ereignet, als Pastor Guo dort einen Kurs abhielt. Mehr als hundert Beamte der Polizei und des Büros für religiöse Angelegenheit überfielen den Unterrichtsraum. Zwei Gläubige wurden geschlagen und verhaftet, jedoch am nächsten Tag wieder nach Intervention durch einen Menschenrechtsanwalt wieder freigelassen.

Hier finden Sie die Originalmeldung von China Aid sowie ein Foto von Pastor Guo.